Wir lehnen uns an die Wand eines Supermarkts und verbringen bei 33°C unsere Siesta. Es zieht uns nicht weiter, denn die Landschaft hier im Norden Perus ist langweilig flach und die Gegend furchtbar trostlos. Eine gute Gelegenheit, ein paar Zeilen über die vergangenen Wochen zu schreiben und in erfrischenden Gedanken an die kühle Bergluft im schönen Ecuador zu schwelgen.
Hochs und Tiefs in Ecuador
Unsere Reise durch Ecuador begann mit einem unglaublich einfachen Grenzübertritt: Ausreisestempel in Kolumbien, über die Brücke nach Ecuador, Einreisestempel… et voilà. Es gab keine Fragen und unser Gepäck interessierte auch niemanden. Wir hatten eigentlich mit mehr Kontrollen gerechnet, denn in Ecuador herrscht aktuell Ausnahmezustand zur Bekämpfung krimineller Gruppierungen. Mindestens ein Blick in unsere Taschen hätte uns unter diesen Umständen angebracht gedünkt😉, aber so pedalierten wir bereits nach zehn Minuten zur ecuadorianischen Grenzstadt Tulcán hoch.
Die südliche Andenregion Kolumbiens
In Salento versteckte sich zwar hinter jeder bunt bemalten Tür ein Café, ein Restaurant, ein Hotel, ein Souvenirladen oder ein Tourenanbieter, aber uns gefiel es auch so.
Mitten in Kolumbien
Etwas benommen vom schwankenden Festland und erschlagen von der stehenden Hitze in der Stadt, setzten wir in der Marina von Cartagena erstmals unsere Füsse auf südamerikanischen Boden. Unsere Euphorie hielt sich jedoch in Grenzen, denn wir wollten einfach nur in unserer Unterkunft ankommen, Znacht kochen und viel schlafen.
La Gitanita bringt uns nach Kolumbien
Da wir bereits in Puerto Lindo übernachtet hatten aber erst um 15 Uhr in der Marina mit unseren Mitreisenden und der Crew des Segelschiffs verabredet waren, genossen wir den freien Vormittag beim Kaffeetrinken.